| Einsatz 4 | | Drucken | |
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Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache 7 fanden an der Einsatzstelle eine in Vollbrand stehende Wohnung im 1. Obergeschoss eines anderthalbstöckigen Mehrfamilienhauses vor. Auf beiden Seiten des Hauses drohte das Feuer, durch die bereits geborstenen Scheiben der Brandwohnung, auf den Dachstuhl überzugreifen.
Da der Wohnungsinhaber seine Wohnung bereits sicher verlassen hatte, befahl der Zugführer 7 seinem Angriffstrupp umgehend eine Innenangriff zur Brandbekämpfung.
Das LF-UB 1 traf bei diesem Einsatz einmal mehr als zweites Löschgruppenfahrzeug am Einsatzort ein.
Der Angriffstrupp vom LF-UB 1 bekam aufgrund der vorgefundenen Lage, direkt den Auftrag, die extrem stark verrauchten Räumlichkeiten der Nachbarwohnung und des Treppenraums, unter Preßluftatmer, auf Personen zukontrollieren und diese gegebenfalls heraus zu führen. Glücklicherweise wurden bei der Kontrolle keine weiteren Personen aufgefunden.
Nach der Kontrolle unterstütze der Urbacher Angrifftrupp die Kollegen der Feuerwache 7 bei der Brandbekämpfung in der Brandwohnung.
Parallel zur Einleitung des Innenangriffs wurde von den Kräften des LF-UB 2 ein Aussenangriff auf der Straßenseite des Gebäudes mittels C-Rohr vorgenommen, um den Dachstuhl vor einem Feuerüberschlag zu schützen. Ebenso bauten zwei Urbacher eine Wasserversorgung zur Gebäuderückseite auf und starteten dort ebenfalls umgehend einen Aussenangriff.
Nachdem die umfangreichen Löscharbeiten, zu denen insgesamt vier Trupps im Innen- und zwei weitere im Aussenangriff, eingesetzt wurden, beendet waren, wurden die Rückstände des Löschwassers, von Urbacher Personal, mittels einem Wassersauger aufgenommen. Durch diese Maßnahmen konnte das Eindringen von größeren Mengen Löschwasser in die Hochpaterrewohnungen verhindert werden.
Aufgrund der Aussentemperaturen von -7°C gefror notwendiges Löschwasser umgehend auf sämtlichen Gehwegen und der Straße. Im Rahmen des Unfallschutzes mussten die spiegelglatten Flächen mit größeren Mengen Streusalz abgestreut werden. Da der zuständige Streudienst von der Leitstelle der Feuerwehr Köln nicht erreicht werden konnte, und die, von den vor Ort befindlichen Einsatzkräften, mitgeführten Mengen Streusalz nicht ausreichten, fuhren zwei Urbacher Kräften mit dem LF-UB 2 von der Einsatzstelle zurück zur Wache und führten mehrere Säcke Streusalz, aus dem Bestand der Feuerwache 7, an die Einsatzstelle heran.
Im Laufe des Einsatzes mussten drei Bewohner des betroffenen Hauses zur ärztlichen Untersuchung, wegen dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung, von verschiedenen Rettungstransportwagen (RTW) ins Krankenhaus Porz am Rhein transportiert werden.
Im Einsatz waren neben den elf Urbachern Kräften mit dem LF-UB 1 und dem LF-UB 2, der Löschzug 7 (LF, DL, TRO), der RTW 7-1, der RTW 7-2, der RTW 17-1, das Löschgruppenfahrzeug der Feuerwache 10 (LF 10), der Einsatzführungsdienst (BvA 10) und der Gerätewagen-Atemschutz der Feuerwache 1 (GW-A 1).
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